Was macht eigentlich ein Berufspädagoge?

Der Berufspädagoge ist der dritten Fortbildungsebene zugeordnet und somit auf einer Stufe mit den Betriebswirten (EQR Stufe 7)

 

Berufspädagogen beraten, unterstützen und realisieren unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte die Einführung neuer Aus- und Weiterbildungsmethoden in den jeweiligen Unternehmen und Institutionen. Sie ermitteln auch notwendige und zukunftsweisende Qualifikationen und integrieren diese in die jeweiligen Lern- und Arbeitsprozesse. Dabei unterstützen und qualifizieren sie haupt- sowie nebenberufliches Bildungspersonal und leiten dieses an.

 

Für die Entwicklung von Marketingstrategien für die jeweiligen Aus- und Weiterbildungen führen sie Marktbeobachtungen und -analysen durch. Aspekte des Bildungscontrollings sowie des Qualitätsmanagements in die jeweiligen Aus- und Weiterbildungssystemen werden dabei berücksichtigt. Sie übernehmen selbst Führungs- und Leitungsaufgaben in den jeweiligen Aus- und Weiterbildungsabteilungen. Sie besitzen umfassende Kompetenzen im Bereich der Personalentwicklung, um entsprechende Organisationsentwicklungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Kompetenzförderung einzuleiten und umzusetzen. Um diese Aufgaben fundiert lösen zu können, sind Berufspädagogen in der Lage, Bildungs- und Entwicklungskonzepte selbstständig unter Berücksichtigung der jeweiligen Kostensituation und Wirtschaftlichkeit zu realisieren und diese in die jeweiligen Strukturen einzuführen.

 

Die Aufgaben der Berufspädagogen erfordern nicht nur gute und ausgeprägte pädagogische Kompetenzen, sondern auch koordinatorisches Geschick sowie Beratungs-, Führungs- und Sozialkompetenz.

 

Berufspädagogen verfügen über eine berufliche Handlungsfähigkeit, die sie in der Regel durch eine einschlägige Berufsausbildung und entsprechender Berufserfahrung erworben haben.

 

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